Ausbildung zur Suchtberaterin?
Frage von TatLüü: Ausbildung zur Suchtberaterin?
Hallo erstmal
ich würde später gerne einmal Suchtberater als Beruf machen. So jetzt hab ich mich ein bisschen schlau gemacht und gefunden, das man entweder Sozialarbeit oder Sozialpädagogik studieren sollte. Stimmt das? Dann hab ich gesehen dass man sich zum Sozialarbeiter/Pädagoge ausbilden lässt und dann zum Suchtberater umschult ?!!??
Aber zum Sozialarbeiter/Suchtberater muss man studieren, was bei mir schlecht möglich ist, da ich nach meiner mittleren Reife wahrscheinlich nur die 12. auf der FOS mache, also bloß das Fachabitur, also eigentlich nicht studieren kann, und dann hab ich das gelesen:
“ich habe mir sagen lassen dass man nur dann Sozialarbeiter werden kann wenn man das studiert. Aber es soll reichen dass man vorher die FOS macht und dort dann das Fachabitur im Bereich Soziales.” (Quelle: http://www.stellenangebote-forum.de/about68604.html)
Und jetzt bin ich vollkommen verwirrt!
Bitte helft mir!
Beste Antwort:
Answer by Da Peg_E
Wieso? Nach dem Fach-Abi kannst du doch studieren! Das macht eine Freundin von mir auch. Sogar Fachrichtung Sozialwesen. Klingt doch gut. Mach dein Fach-Abi im Bereich Soziales, dann bist du gleich in der Materie und dann Studienplatz suchen…
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!
Kommentare(2)
Wenn du Fachabitur hast kannst du damit zwar nicht an Universitäten studieren, aber an diesen wird der Studiengang “Soziale Arbeit” sowieso nicht angeboten. Da es sich um ein berufsbildendes Studium handelt sind hierfür nämlich nicht die Unis sondern die FHs zuständig. Und an denen darfst du mit deinem Fachabitur studieren.
Angeboten wird der Abschluss “Soziale Arbeit” z.B. an der FH Nürnberg (dauert 3,5 Jahre). Dort gibt es zwar keine spezielle Ausrichtung auf Suchtberatung, aber es ist ein Teil des Studienplans und du kannst z.B. deine Abschlussarbeit dann über die Suchtberatung schreiben. Damit solltest du beste Aussichten auf einen Job als Suchtberaterin haben.
Ich denke dass das auch eine gute Richtung ist, denn die Gesellschaft erkennt immer mehr dass es weit mehr Süchte gibt als die klassischen Geldspiel-, Alkohol und Drogen-Probleme. Durch die Anerkennung von Internet-, Computerspiele- und anderen Süchten wird es in Zukunft viel mehr Bedarf an Suchtberatern geben.
Sozialarbeiter und wenn möglich ein Praktikum zumindest als Säufer!